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Warum gibt es Förderkreise?

Privatpersonen werden nicht direkt Mitglieder der internationalen Genossenschaft Oikocredit. Sie treten stattdessen einem der beiden Schweizer Förderkreise bei, über den sie bei Oikocredit Geld anlegen. Das gilt auch für Institutionen, die bei Oikocredit investieren.

Die Förderkreise sind für die treuhänderische Verwaltung der Gelder und die Mitgliederbetreuung zuständig. Sie sind Teil der internationalen Genossenschaft Oikocredit und üben dort ihr Stimmrecht aus.
In der Schweiz gibt es zwei Förderkreise: Oikocredit deutsche Schweiz und Oikocredit Suisse Romande. InvestorInnen wählen ihren Förderkreis gemäss Ihres Wohnsitzes und/oder ihrer sprachlichen Präferenzen. Italienischsprachige SchweizerInnen werden in beiden Förderkreisen gerne aufgenommen.

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Oikocredit investiert eine Million Euro in African Clean Energy (ACE)

Oikocredit investiert eine Million Euro in African Clean Energy (ACE)

ACE clean energy13. März 2020

Finanzierung fördert saubere Kochtechnologie und Zugang zu Elektrizität im ländlichen Subsahara-Afrika.

Oikocredit hat eine Wandelanleihe in Höhe von 1 Million Euro an das Sozialunternehmen African Clean Energy (ACE), das auch eine zertifizierte B-Corporation ist, vergeben, um die Ausweitung der Geschäftstätigkeit in Uganda zu unterstützen.

ACE ist einer der ersten Anbieter eines effizienten Kochofens mit Ratenfinanzierung („pay-as-you-go“), der auch in der Lage ist Mobiltelefone aufzuladen und Licht zu liefern, während er beim Kochen 50-85% weniger Brennstoff als die herkömmlichen Methoden verbraucht. Das Produkt ist selbst für die ärmsten Haushalte erschwinglich, denn die Rückzahlungsraten liegen unter den derzeitigen Brennstoffausgaben der Haushalte. Das ACE1-Energiesystem verbindet thermische und elektrische Energieerzeugung durch die Verwendung einer solar-aufgeladenen Batterie, um den BenutzerInnen nicht nur Zugang zu Elektrizität zu ermöglichen, sondern auch den Ventilator anzutreiben, der für eine saubere Biomasseverbrennung erforderlich ist.

Die Probleme, die ACE zu lösen versucht, sind beträchtlich. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kochen weltweit über 3 Milliarden Menschen auf offenem Feuer oder mit rudimentären Öfen und verwenden dabei nicht erneuerbare und umweltschädliche Brennstoffe. Diese Praxis ist gesundheitsschädlich und trägt erheblich zur Abholzung der Wälder bei. Nach Angaben der WHO sterben jährlich über 4 Millionen Menschen vorzeitig an Krankheiten, die mit der Luftverschmutzung in den Haushalten zusammenhängen.

ACE clean energy

James Todd, Renewable Energy Investment Officer bei Oikocredit, sagt: „Wir freuen uns, mit ACE zusammenzuarbeiten und den Bedarf einiger der ärmsten ländlichen Gemeinden Afrikas an sauberer Wärmeenergie zu decken. ‚Clean Cooking‘ ist ein Sektor, der trotz der eindeutigen sozialen und ökologischen Auswirkungen einer nicht nachhaltigen Brennstoffnutzung vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit und Mittel erhalten hat. Wir sind stolz darauf, an der Spitze der Branche zu stehen und ein innovatives und ehrgeiziges Sozialunternehmen dabei zu unterstützen, seine Fachkenntnisse in den Bereichen Design, Herstellung und Vertrieb zu nutzen, um das Angebot an umlagefinanzierten Produkten zu erweitern und eine spürbare soziale Wirkung zu erzielen.“

„Wir fühlen uns sehr privilegiert, Oikocredit als Partner gewonnen zu haben. Mit ihrem Wissen und ihrer Fachkompetenz in den Bereichen finanzielle Inklusion sowie erneuerbare Energien und insbesondere im Bereich des ‚Clean Cooking‘ sind wir sicher, dass wir den richtigen Partner gefunden haben, der uns bei der Skalierung unseres Geschäfts unterstützt, um mehr Menschen Zugang zu sauberer Energie zu verschaffen“, ergänzt Ruben Walker, CEO und Gründer von African Clean Energy.

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