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Warum gibt es Förderkreise?

Privatpersonen werden nicht direkt Mitglieder der internationalen Genossenschaft Oikocredit. Sie treten stattdessen einem der beiden Schweizer Förderkreise bei, über den sie bei Oikocredit Geld anlegen. Das gilt auch für Institutionen, die bei Oikocredit investieren.

Die Förderkreise sind für die treuhänderische Verwaltung der Gelder und die Mitgliederbetreuung zuständig. Sie sind Teil der internationalen Genossenschaft Oikocredit und üben dort ihr Stimmrecht aus.
In der Schweiz gibt es zwei Förderkreise: Oikocredit deutsche Schweiz und Oikocredit Suisse Romande. InvestorInnen wählen ihren Förderkreis gemäss Ihres Wohnsitzes und/oder ihrer sprachlichen Präferenzen. Italienischsprachige SchweizerInnen werden in beiden Förderkreisen gerne aufgenommen.

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Oikocredit-Stiftung richtet Coronavirus-Solidaritätsfonds ein

Oikocredit-Stiftung richtet Coronavirus-Solidaritätsfonds ein

Oiko_Statement_nur Logo.jpg13. Mai 2020

Zusätzliche Unterstützung für die Oikocredit-Partner und deren KundInnen.

Viele Kleinunternehmen in Afrika, Asien und Lateinamerika kämpfen damit, Mittel zur Einhaltung der staatlichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus zu finden. Um diese Unternehmen zu unterstützen, hat die Oikocredit-Stiftung einen Coronavirus-Solidaritätsfonds eingerichtet.

Erhöhte Kosten für die Einhaltung staatlicher Maßnahmen

Während sich die Covid-19-Pandemie fortsetzt, ergreifen Regierungen auf der ganzen Welt Maßnahmen zur Abflachung der Kurve, um sicherzustellen, dass die Gesundheitsdienste nicht durch Coronavirus-Fälle überfordert werden und um den Verlust weiterer Menschenleben zu verhindern.

Je nach Region umfassen die eingeführten Regelungen einen vollständigen oder teilweisen Lockdown mit Einschränkungen der Mobilität und Zusammenkünften, soziale Distanzierung und Ausgangssperren. Von Betrieben, die geöffnet bleiben dürfen, kann verlangt werden, dass sie zusätzliche Sanitär- und Hygieneanforderungen erfüllen, die zusätzliche Investitionen erfordern.

Den Unternehmen helfen, sich über Wasser zu halten

Viele KundInnen von Oikocredit-Partnern sind Kleinst- und Kleinunternehmen, die einkommensschwache Gemeinden bedienen. Zwar hat die Covid-19-Krise bereits Auswirkungen auf ihre Geschäfte, doch für einige von ihnen besteht noch die Möglichkeit, ihre Unternehmen am Laufen zu halten, indem sie die lokalen Hygiene- und Sanitärvorschriften einhalten. Die Kosten für die sanitären Einrichtungen und in einigen Fällen für die Schutzkleidung stellen eine zusätzliche Belastung dar, die die bereits schwindenden Ressourcen strapazieren kann.

Aus diesem Grund investiert die Oikocredit International Support Foundation (ISUP) 25.000 Euro in einen Coronavirus-Solidaritätsfonds. Ziel ist es, die KreditnehmerInnen der Oikocredit-Mikrofinanzpartner dabei zu unterstützen, die neuen Vorschriften zu erfüllen, die es ihnen ermöglichen würden, ihre Geschäfte offen zu halten. Der Fonds wird Notfallbedürfnisse und den Kauf von Sanitärausrüstungen, -materialien oder anderen Artikeln unterstützen, die erforderlich sind, um die Standards der Kommunalverwaltungen zu erfüllen.

Wie der Fonds funktioniert

Mikrofinanzpartner, die Mittel zur Unterstützung ihrer KundInnen beantragen wollen, müssen eine Reihe von Kriterien erfüllen. Oikocredit-Partner, die eine Beantragung des Fonds in Erwägung ziehen, können sich an die für sie zuständigen Oikocredit-MitarbeiterInnen wenden, um sich über den Fonds und die Kriterien zu informieren.

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