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Suisse Romande Deutsche Schweiz

Warum gibt es Förderkreise?

Privatpersonen werden nicht direkt Mitglieder der internationalen Genossenschaft Oikocredit. Sie treten stattdessen einem der beiden Schweizer Förderkreise bei, über den sie bei Oikocredit Geld anlegen. Das gilt auch für Institutionen, die bei Oikocredit investieren.

Die Förderkreise sind für die treuhänderische Verwaltung der Gelder und die Mitgliederbetreuung zuständig. Sie sind Teil der internationalen Genossenschaft Oikocredit und üben dort ihr Stimmrecht aus.
In der Schweiz gibt es zwei Förderkreise: Oikocredit deutsche Schweiz und Oikocredit Suisse Romande. InvestorInnen wählen ihren Förderkreis gemäss Ihres Wohnsitzes und/oder ihrer sprachlichen Präferenzen. Italienischsprachige SchweizerInnen werden in beiden Förderkreisen gerne aufgenommen.

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Oikocredit investiert in den ugandischen Teeverarbeiter Kayonza

Oikocredit investiert in den ugandischen Teeverarbeiter Kayonza

1912-dotepl-in-1500pxs-04.jpg25. Oktober 2019

Solidaridad half Kayonza Growers Tea Factory ein Darlehen von Oikocredit in Höhe von 3,15 Mio. USD zugunsten 7.500 KleinbäuerInnen zu erhalten.

Die Bemühungen des ugandischen Gemeinschaftsunternehmens Kayonza Growers Tea Factory zur Verhinderung von Abholzung, der Verschlechterung der Bodenqualität, der Ausbreitung von Feuchtgebieten und Wasserknappheit in einem der ältesten Regenwälder der Welt wurden bereits 2015 mit dem Equator Prize des United Nations Development Programme ausgezeichnet.

In Zusammenarbeit mit TeeexpertInnen des globalen Solidaridad-Netzwerks, das LandwirtInnen unter anderem dabei unterstützt nachhaltiger zu wirtschaften, hat Kayonza nun ein Darlehen von Oikocredit in Höhe von 3,15 Millionen US-Dollar erhalten. Das Darlehen von Oikocredit wird für den Bau einer zweiten Fabrik verwendet, in der die steigenden Teeerträge zugunsten der 7.500 KleinbäuerInnen, denen die Teeverarbeitung gehört, verarbeitet werden. Die Anlieferungen an die bestehende Fabrik in Uganda sind seit 2016 um 60 Prozent gestiegen. Mit der zweiten Verarbeitungsstätte wird die Kapazität mehr als verdoppelt. Die Bauarbeiten dafür beginnen im Januar.

ExpertInnen von Solidaridad aus Ostafrika und Indien haben vorab die Notwendigkeit einer zweiten Fabrik sowie die veranschlagten Kosten geprüft. Gemeinsam mit dem Management von Kayonza haben sie in Folge einen Businessplan und Angebote an potenzielle InvestorInnen erstellt. Businessplan, Angebot, aber besonders auch die soziale Wirkung Kayonzas haben Oikocredit überzeugt zu investieren.

Geoffrey K. Musyoki, Spezialist für Landwirtschaftskredite bei Oikocredit, sagt: "Kayonza passt hervorragend zu Oikocredit. Unsere Investition wird es Kayonza ermöglichen, seine Position im globalen Teehandel zu stärken, und der neuen Fabrik das Potenzial geben, ein riesiger Katalysator für die Entwicklung in der Region zu sein."

Lesen Sie die Presseaussendung auf der Seite von Oikocredit International.

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