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Suisse Romande Deutsche Schweiz

Warum gibt es Förderkreise?

Privatpersonen werden nicht direkt Mitglieder der internationalen Genossenschaft Oikocredit. Sie treten stattdessen einem der beiden Schweizer Förderkreise bei, über den sie bei Oikocredit Geld anlegen. Das gilt auch für Institutionen, die bei Oikocredit investieren.

Die Förderkreise sind für die treuhänderische Verwaltung der Gelder und die Mitgliederbetreuung zuständig. Sie sind Teil der internationalen Genossenschaft Oikocredit und üben dort ihr Stimmrecht aus.
In der Schweiz gibt es zwei Förderkreise: Oikocredit deutsche Schweiz und Oikocredit Suisse Romande. InvestorInnen wählen ihren Förderkreis gemäss Ihres Wohnsitzes und/oder ihrer sprachlichen Präferenzen. Italienischsprachige SchweizerInnen werden in beiden Förderkreisen gerne aufgenommen.

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Nachhaltige Geldanlage bei Oikocredit

Positive Wirkung erzielen Attraktive Alternative Genossenschaft seit 1975

Geldanlage mit Sinn
Geldanlage mit Sinn

Wenn Kreditvergabe nicht reicht

Wenn Kreditvergabe nicht reicht

KREDIT-KH-01.jpg11. Februar 2019

Partnerorganisationen von Oikocredit stehen vor Herausforderungen, die häufig nicht nur die Finanzierung betreffen. Mangelnde Kenntnisse oder fehlende Zertifizierungen können sowohl finanziellen als auch sozialen Zielen im Wege stehen.

Auch externe Risiken wie beispielsweise Wirtschaftsflauten oder Naturkatastrophen müssen bewältigt werden. Deshalb stärkt Oikocredit seine Partner gezielt durch Schulungs- und Bildungsprogramme als Ergänzung zu den vergebenen Krediten. Die Mittel dafür stammen aus dem eigenen Gewinn oder von Spenden.

Dem Klimawandel begegnen

Eines dieser Programme, welche Capacity Building genannt werden, unterstützt Partner von Oikocredit auf den Philippinen. Hier sorgen jährliche Taifune für zerstörte Infrastruktur, und der Klimawandel hat immer grössere Ernteausfälle zur Folge. Mit finanzieller und logistischer Unterstützung wurde vor Ort ein Katastrophenmanagement aufgebaut. Partnerorganisationen und deren Kundinnen und Kunden werden u. a. darin geschult, ihre Arbeits- und Produktionsmethoden an veränderte Klimabedingungen anzupassen, Risiken zu reduzieren und auf konkrete Katastrophenszenarien besser vorbereitet zu sein.

Preisschwankungen reduzieren

Kaffee ist weltweit der meistgehandelte Rohstoff nach Erdöl. Dies führt zu starken Preisschwankungen für die Kaffeebäuerinnen und -bauern und erschwert planbare regelmässige Einnahmen. Deshalb konzentriert sich ein weiteres Programm des Capacity Building auf die Steuerung des Preisrisikos für Kaffeebäuerinnen und -bauern. Das Konzept wird Preis-Risiko-Management (PRM) genannt. Das PRM-Programm ermöglicht Kaffeeanbaugenossenschaften, ihre Lagerbestände gezielt zu verwalten und dadurch ihre Einnahmen und Ausgaben präziser vorausplanen zu können. 

Im ersten Halbjahr 2018 konnten Workshops mit mehr als 20 Kaffeekooperativen aus Peru und Kolumbien durchgeführt werden. Weitere Schulungen in Nicaragua, Honduras, Costa Rica und Guatemala sind geplant.

Im Workshop erarbeiten die Kooperativen interne Massnahmen und Richtlinien zur Führung von Lagerbeständen, zum Verkauf, zur Preisfestsetzung und Vorfinanzierung.

Umweltschutz fördern

In Bolivien wurde neben dem Kredit auch eine Projektspende an die Mikrofinanzorganisation CRECER (Crédito con Educación Rural) vergeben. Mit Umfragen und anschliessend erarbeiteten Strategien sollte ein umweltbewussteres Verhalten gefördert werden. Die Leiterinnen der dörflichen Kreditgruppen wurden direkt geschult und gaben das Gelernte an die Mitglieder der Kreditgruppen weiter. Zusätzlich wurden Materialien für Volksfeste und Märkte produziert, an welchen die breite Bevölkerung auf Umweltthemen angesprochen wurde. 

Mitglieder einer dörflichen Kleinkreditgruppe

Kundenschutz und Wirkung

Qualitativ hochwertige aktuelle Daten über Endkundinnen und -kunden sind eine wichtige Kontrollmöglichkeit für Oikocredit. Sie ermöglichen, die Arbeit im Bereich Produkte, Leistungen, Systeme und Risikomanagement zu optimieren, was wiederum zu besseren Dienstleistungen für die Endkundinnen und -kunden führt. Oikocredit unterstützt seine Partner darum mit Fachwissen und veranstaltet Workshops zum korrekten Erheben und Verwalten dieser Informationen. Dadurch wird der Kundenschutz verstärkt und das Verständnis für die Herausforderungen und Bedürfnisse der Kreditnehmenden verbessert.

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Einblicke in unsere Arbeit

Sendereihe: "Rettet Ihre Geldanlage die Welt" (Radio Maria)

18_RadioMaria_Sendereihe_Kaffee_Titelbild06.12. Unbeobachtet von der Öffentlichkeit gestaltet Ihre Geldanlage die Welt von morgen. Die Genossenschaft Oikocredit hat sich seit 1975 als nachhaltiger Finanzakteuer einen Namen gemacht. Über 56'000 AnlergerInnen ermöglichen heute mit ihrer nachhaltige Geldanlage bei Oikocredit die Finanzierung von sozialen und ökologischen Projekten in Entwicklungs- und Schwellenländern. Gemeinsam mit Martin Werner von Oikocredit deutsche Schweiz möchten wir Sie anhand von aktuellen Alltagsthemen über die Bedeutung Ihrer Geldanlage für eine lebenswerte Welt von morgen informieren. Lesen Sie weiter

Podcast FAIR gestartet

oikocredit-podcast.jpg04.12. Der Podcast FAIR ist ein Bildungsangebot von uns für Sie. Der Podcast ist für Menschen gemacht, die den Planeten jeden Tag etwas besser machen wollen. Dafür geben wir Ihnen handfeste und umsetzbare Tipps auf den Weg. Und das ganz ohne Ihr Leben komplett verändern zu müssen. Lesen Sie weiter

Konzernverantwortungsinitiative

Facebookbanner.jpg25.10. Oikocredit deutsche Schweiz unterstützt die Konzernverantwortungsinitiative. Lesen Sie weiter

Weitere Einblicke in unsere Arbeit

Unsere Geldanlage bei Oikocredit erfolgt mit der Überzeugung und dem Wissen, dass unser Geld dort sinnvoll für kleinbäuerliche Landwirtschaft eingesetzt wird.

Markus Brun Fastenopfer – Leiter Bereich Süd

Oikocredit deutsche Schweiz

  • 2'250 InvestorInnen

    aus der Deutschschweiz

  • 58 Mio. Franken

    investiertes Kapital Deutschschweiz

  • Seit 1983

    Oikocredit in der Deutschschweiz

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