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Suisse Romande Deutsche Schweiz

Warum gibt es Förderkreise?

Privatpersonen werden nicht direkt Mitglieder der internationalen Genossenschaft Oikocredit. Sie treten stattdessen einem der beiden Schweizer Förderkreise bei, über den sie bei Oikocredit Geld anlegen. Das gilt auch für Institutionen, die bei Oikocredit investieren.

Die Förderkreise sind für die treuhänderische Verwaltung der Gelder und die Mitgliederbetreuung zuständig. Sie sind Teil der internationalen Genossenschaft Oikocredit und üben dort ihr Stimmrecht aus.
In der Schweiz gibt es zwei Förderkreise: Oikocredit deutsche Schweiz und Oikocredit Suisse Romande. InvestorInnen wählen ihren Förderkreis gemäss Ihres Wohnsitzes und/oder ihrer sprachlichen Präferenzen. Italienischsprachige SchweizerInnen werden in beiden Förderkreisen gerne aufgenommen.

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Geldanlage für starke Frauen

Die Genossenschaft Oikocredit unterstützt Frauen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Seit 1975 finanzieren wir Mikrofinanzorganisationen und Unternehmen, die Frauen ein eigenes Einkommen ermöglichen und ihr Leben nachhaltig verbessern.

  • Ungleichheit zwischen den Geschlechtern ist ein grosses Hindernis bei der Reduktion von Armut
  • 4.7 Millionen Frauen nutzen Kleinkredite von Oikocredit-Partnern
  • In diesen Bereich fliessen über 75 Prozent unserer Kredite
  • Selbstständige Tätigkeiten bieten ihnen die Chance, ihre Familie zu versorgen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen

Vorteile einer Geldanlage bei Oikocredit - für Sie und für Frauen weltweit

Was sagen unsere Anleger?

Unsere Geldanlage bei Oikocredit erfolgt mit der Überzeugung und dem Wissen, dass unser Geld dort sinnvoll eingesetzt wird.

Markus Brun Fastenopfer – Leiter Bereich Süd

Projektbeispiel: "Das tägliche Brot von Anna Pavlova"


Es ist früh am Morgen im Herzen von Bulgarien. Die Menschen in Plowdiw schlafen noch. Doch Anna Pavlova ist bei der Arbeit: Sie steht am Ofen und holt die heissen Brote heraus. «In meiner Bäckerei hier im Stadtzentrum arbeiten wir traditionell: Alles ist handgemacht», sagt sie. Pavlova ist Anfang fünfzig und seit 1994 Unternehmerin. An ihrem zweiten Standort am Stadtrand produziert die verwitwete Mutter ausschliesslich biologisch. Neun bis zehn Angestellte arbeiten mit ihr.

«Ohne Solidarnost hätte ich das nicht geschafft». Der Oikocredit-Partner ist eine bulgarische Genossenschaft. Sie vergibt Darlehen an die gut 200 Mitglieder. Konventionelle Banken leihen diesen Menschen kein Geld. «Mit meinem ersten Kredit habe ich die Backstube im Stadtzentrum eröffnet», erzählt Pavlova. Nachdem Sie den Kredit zurückgezahlt hatte, erhielt sie später erneut eine Finanzierung, um die moderne zweite Filiale am Stadtrand aufzubauen. Aktuell hat sie ein Darlehen von 10 000 Bulgarischen Lew, 5800 Schweizer Franken, ausstehend.


«Ich bin bei Solidarnost, weil die Genossenschaft gute Konditionen bietet. Sie ist flexibel und loyal.» Die frisch duftenden Brote liegen bereit. Plowdiw ist erwacht, die zweitgrösste bulgarische Stadt füllt sich mit Leben. Anna Pavlova bedient ihre Kundinnen und Kunden. Sie hat einen Traum: Sie möchte noch zwei weitere Bäckereien eröffnen. Ausserdem haben deutsche und österreichische Unternehmen Interesse an ihren Bio-Produkten. Vielleicht hat sie bald die Mittel, um über einen Export nachzudenken.

Einblicke in unsere Arbeit

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Mehr als nur ein Kleinkredit

Thanh-VN-10.jpgMai 2018 Ein Brunnen, ein Fahrrad, Rücklagen für Notfälle: Wie kleine Kredite den Alltag ihrer Familie erleichtern und etwas mehr Sicherheit schaffen, darüber berichtet die Korbflechterin Ngo Thi Tu. Mehr erfahren